Here is a selection of articles, interviews and videos on Mareike’s work.
Reviews „Das 13. Jahr“ by SIGNA Schauspielhaus Hamburg:
Das 13. Jahr” von Signa: Beeindruckende Uraufführung in Hamburg (Peter Helling, NDR Kultur)
(…) Plötzlich packt einen eine Schauspielerin und ein Schauspieler in beigefarbener Kleidung und zieht einen mit gedämpfter Stimme in eine der Hütten und sagt: “Kommt mit, ihr müsst euch verstecken”. Die beiden stellten sich als unsere Gasteltern heraus. Wir, die Zuschauern sind Not-Kinder – so werden wir genannt. Wir kommen in diesem Nebel Dorf unter, werden ja quasi in Schutz genommen und tauchen ein in diese Familie. Das funktionierte wirklich überzeugend. Meine Gasteltern, das waren Michael und Gilda, gespielt von Daniel Hoevels vom Schauspielhaus und Mareike Wenzel von Signa, haben das so lebensecht gespielt. Ich sah mich plötzlich am Küchentisch wieder und habe Kartoffeln geschnibbelt für eine abendliche Suppe. Aber Vorsicht: Bloß nicht lachen! Das war verboten. Aber alle hatten auch Angst vor dem, was draußen passiert. Das war wirklich unheimlich (…) Peter Helling NDR Kultur
Reviews “Die Ruhe”:
“Die Ruhe” by SIGNA was voted as one of the most remarkable performance to Berliner Theatertreffen 2022.
Statement der Jury:
“Auf die posthumanistischen Theorien und Ideen, die gegenwärtig durch viele Diskurse geistern, reagieren SIGNA mit einem konkreten Konzept, wie die Menschheit Mensch für Mensch verschwinden könnte. Im „Erholungsinstitut Hamburg“ werden jeweils 30 Besucher*innen eingeladen, sich von der Unruhe des städtischen Lebens zu befreien. „Leitwander*innen“, die dem Programm des Instituts folgend schon auf dem Weg sind, eins mit dem Wald zu werden, führen das in kleine Gruppen aufgeteilte Publikum durch bizarre Räume und versuchen es zugleich zu verführen. So gleicht diese fünfeinhalbstündige Performance einer Einladung, sich in dieser sektenähnlichen Gemeinschaft geborgen zu fühlen. Wer sie annimmt, steigt tief hinab in ein Kaninchenloch aus Manipulation und Missbrauch, Todessehnsucht und Verzweiflung. Mit diesem hochimmersiven Setting kann das Publikum am eigenen Leib erleben, wie leicht es ist, sich in einem (Verschwörungs-)Kult zu verlieren.”
“Und wenn Mareike Wenzel als Klinikleiterin Dr. Antonia Ascheberg-Haus ihre fünf Präparanden an den Händen fassen lässt, um ein fabelhaftes Langgedicht über den Dachs, den Hasen und den Gimpel aufzusagen, erlebt der Besucher auch Sprechtheater vom Feinsten.” – Karim Saab Märkische Allgemeine 16.05.2022
“[Es ist] alles so genau geplant, so detailversessen eingerichtet, dass schnell ein Sog entsteht. […] Am Ende werden alle einfach entlassen. Es gibt nicht einmal Applaus für die großartigen Performerinnen und Performer und ihre beeindruckende Installation.” – NDR Kultur

Mareike in the New York Times Review on „Die Ruhe“. The article can be found here.
“Auch das Theater von SIGNA lässt sich über die Ausstattung lesen. Das fängt schon bei den Spielorten an: in der Regel okkupiert das dänisch-österreichische Performancekollektiv städtische Nichtorte abseits der Theaterhäuser, die aufwendig umgestaltet werden. Für die aktuelle Produktion „die Ruhe“ hat die Gruppe das Paketpostamt Altona entdeckt, einen schmucklosen Nachkriegsmodernen-Bau zwischen Bahngleisen und mehreren Ausfallstraßen im Westen der Stadt. SIGNA bespielen zwei Etagen in dem weitgehend leeren Gebäude mit dem „Erholungsinstitut Hamburg“, eine Einrichtung, in der die ehemalige Klinikleiterin Dr. Ascheberg-Haus (Mareike Wenzel) eine Gruppe mehr oder weniger zivilisationsmüder Gestalten um sich gescharrt hat. Ziel ist es, „Die Ruhe“ wieder zu erlangen (…) Eine Kunstaktion, wenn auch eine, die auf der narrativen Ebene funktioniert. Denn natürlich ist dieser Abend als Horrorstory interessant. Da entpuppt sich Dr. Ascheberg-Haus als charismatische Ärztin, die einen Haufen zer- und verstörter Gestalten um sich scharrt und diese mit ausgeklügelten Manipulationen in den Suizid treibt. Und weil diese Geschichte von der Rückseite hippiesker Naturbegeisterung ihren Reiz hat, weil die Schauspieler:innen durch die Bank höllisch gut sind und weil die Publikumsmanipulationen so ausgeklügelt sind lässt man sich auf den forcierten Distanzverlust auch mit ästhetischem Gewinn ein.” – Falk Schreiber Theater Heute 1/2022
++Two of the performances Mareike starred in as an actress were voted best performances of the last decade by critics of German theatre magazine Theater Heute 2020:
“Schwarze Augen Maria” by SIGNA at Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 2013
“Das halbe Leid” by SIGNA at Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 2017

SIGNA Theater Heute – Jahrbuch 2020
+++ Article by Mareike on the current situation in Georgia and the effect on the theatres: https://www.tagesspiegel.de/kultur/proteste-in-georgien-die-jugend-hat-genug–und-nichts-zu-verlieren-12827813.html
Radio Interviews by Mareike on the current situation in Georgia (2024):
Interviews by Mareike on her work:
Here you can find Mareike’s interview about the audio walk “Wild Rose”
Mareike’s interview for the Georgian danarti magazine:
Here you can find the German version of the interview
Here you can find the Georgian version of the interview
