In 2007, Mareike joined the Danish/Austrian performance collective SIGNA as an actress and devising member, so far she has performed in and worked on 16 SIGNA performances at various theatres and festivals.
Their latest performance „Das letzte Jahr” took place at Wiener Festwochen 2025
„Das 13. Jahr“ at Deutsches Schauspielhaus Hamburg 2023
Review Peter Helling NDR Kultur:
Das 13. Jahr” von Signa: Beeindruckende Uraufführung in Hamburg
(…) Plötzlich packt einen eine Schauspielerin und ein Schauspieler in beigefarbener Kleidung und zieht einen mit gedämpfter Stimme in eine der Hütten und sagt: “Kommt mit, ihr müsst euch verstecken”. Die beiden stellten sich als unsere Gasteltern heraus. Wir, die Zuschauern sind Not-Kinder – so werden wir genannt. Wir kommen in diesem Nebel Dorf unter, werden ja quasi in Schutz genommen und tauchen ein in diese Familie. Das funktionierte wirklich überzeugend. Meine Gasteltern, das waren Michael und Gilda, gespielt von Daniel Hoevels vom Schauspielhaus und Mareike Wenzel von Signa, haben das so lebensecht gespielt. Ich sah mich plötzlich am Küchentisch wieder und habe Kartoffeln geschnibbelt für eine abendliche Suppe. Aber Vorsicht: Bloß nicht lachen! Das war verboten. Aber alle hatten auch Angst vor dem, was draußen passiert. Das war wirklich unheimlich (…)
“Die Ruhe” by SIGNA at Schauspielhaus Hamburg 2021/21 and Theatertreffen 2022
“Die Ruhe” (2021/22) at Deutsches Schauspielhaus Hamburg where Mareike played Dr. Antonia Ascheberg-Haus had been invited to Berliner Theatertreffen 2022 as one of the ten most outstanding performances of the year.
Reviews (German) on „Die Ruhe”:
(…)Und wenn Mareike Wenzel als Klinikleiterin Dr. Antonia Ascheberg-Haus ihre fünf Präparanden an den Händen fassen lässt, um ein fabelhaftes Langgedicht über den Dachs, den Hasen und den Gimpel aufzusagen, erlebt der Besucher auch Sprechtheater vom Feinsten. (…) – Karim Saab Märkische Allgemeine 16.05.2022
(…)Auch das Theater von SIGNA lässt sich über die Ausstattung lesen. Das fängt schon bei den Spielorten an: in der Regel okkupiert das dänisch-österreichische Performancekollektiv städtische Nichtorte abseits der Theaterhäuser, die aufwendig umgestaltet werden. Für die aktuelle Produktion „die Ruhe“ hat die Gruppe das Paketpostamt Altona entdeckt, einen schmucklosen Nachkriegsmodernen-Bau zwischen Bahngleisen und mehreren Ausfallstraßen im Westen der Stadt. SIGNA bespielen zwei Etagen in dem weitgehend leeren Gebäude mit dem „Erholungsinstitut Hamburg“, eine Einrichtung, in der die ehemalige Klinikleiterin Dr. Ascheberg-Haus (Mareike Wenzel) eine Gruppe mehr oder weniger zivilisationsmüder Gestalten um sich gescharrt hat. Ziel ist es, „Die Ruhe“ wieder zu erlangen (…) Eine Kunstaktion, wenn auch eine, die auf der narrativen Ebene funktioniert. Denn natürlich ist dieser Abend als Horrorstory interessant. Da entpuppt sich Dr. Ascheberg-Haus als charismatische Ärztin, die einen Haufen zer- und verstörter Gestalten um sich scharrt und diese mit ausgeklügelten Manipulationen in den Suizid treibt. Und weil diese Geschichte von der Rückseite hippiesker Naturbegeisterung ihren Reiz hat, weil die Schauspieler:innen durch die Bank höllisch gut sind und weil die Publikumsmanipulationen so ausgeklügelt sind lässt man sich auf den forcierten Distanzverlust auch mit ästhetischem Gewinn ein (…)“ – Falk Schreiber Theater Heute 1/2022
A review by the New York Times with Mareike on the cover can be found here
The Theatertreffen jury’ statement: “SIGNA’s response to the post-humanist theories and ideas that haunt many current debates is a concrete concept of how humanity might disappear, one human being at a time. Groups of 35 visitors each are invited to free themselves of the bustle of urban life at the “Erholungsheim Hamburg (Recreational Facility Hamburg)”. “Leitwander*innen (Guide Wanderers)”, who have enrolled in the institute’s programme and are already on the way to becoming one with the forest, guide the audience through bizarre rooms in small groups, trying to seduce them at the same time. And so, the five and a half hours-long performance feels like an invitation to get comfortable within this sect-like community. If you accept this invitation, you will climb deep down into a rabbit hole of manipulation and abuse, death wishes and desperation. In this highly immersive setting, the audience has an opportunity to experience at firsthand how easy it is to lose yourself in a (conspiracy-)cult”
Das Halbe Leid (2018) Schauspielhaus Hamburg & Det Åbne Hjerte (2019) Århus Festuge
Ventestedet (2014) Republique Theater Copenhagen
Schwarze Augen Maria (2013) Schauspielhaus Hamburg
Club Inferno (2013) Volksbühne Berlin
Das ehemalige Haus (2011) Salzburger Festspiele
Die Hundsprozesse (2011) Schauspiel Köln
Salò (2010) Theater Republique Copenhagen
Germania Song (2009) Central Theater Leipzig
Die Hades Fraktur (2009) Schauspiel Köln
Die Komplex Nord Methode (2008) Steirischer Herbst, Graz
Die Erscheinungen der Martha Rubin (2008) Theatertreffen, Berlin
The Dorine Chaikin Institute (2007) Nordwind Festival, Berlin

